Wie viel verdient ein Business Development Manager 2025?

Ein Business Development Manager verdient in Deutschland im Jahr 2025 durchschnittlich zwischen 55.000 und 95.000 Euro brutto jährlich. Berufseinsteiger beginnen bei etwa 45.000 bis 60.000 Euro, während Fachkräfte mit über zehn Jahren Berufserfahrung Gehälter zwischen 80.000 und 120.000 Euro erzielen. Variable Vergütungsbestandteile wie Boni und Provisionen können die Gesamtvergütung erheblich erhöhen. Die konkrete Gehaltshöhe wird durch Faktoren wie Standort, Branche, Unternehmensgröße und individuelle Qualifikationen bestimmt.

Gehaltsstruktur für Business Development Manager in Deutschland 2025

Das Jahresgehalt eines Business Development Managers liegt in Deutschland im Jahr 2025 typischerweise zwischen 55.000 und 95.000 Euro brutto. Diese Bandbreite reflektiert unterschiedliche Erfahrungsstufen und Verantwortungsbereiche. Einstiegspositionen beginnen bei 45.000 bis 60.000 Euro, während Senior-Positionen regelmäßig 80.000 bis 120.000 Euro erreichen. In Führungspositionen auf Director-Ebene sind Gehälter von 130.000 Euro und mehr möglich.

Die Gehaltsspanne variiert erheblich, da die Rolle des Business Development Managers je nach Unternehmen unterschiedlich definiert wird. In Start-ups übernehmen diese Fachkräfte häufig mehrere Funktionen parallel, während in Konzernen spezialisierte Aufgaben mit klar abgegrenzten Zuständigkeiten vorherrschen.

Variable Vergütungsbestandteile bilden einen wesentlichen Anteil der Gesamtvergütung. Neben dem Fixgehalt erhalten viele Business Development Manager erfolgsabhängige Boni, die 10 bis 30 Prozent des Grundgehalts ausmachen. In vertriebsnahen Positionen sind provisionsbasierte Vergütungsmodelle üblich, die das Gesamteinkommen signifikant steigern können.

Die Gehaltsentwicklung verläuft dynamisch. Fachkräfte, die kontinuierlich messbare Erfolge vorweisen, neue Märkte erschließen und strategische Partnerschaften aufbauen, steigern ihr Einkommen überdurchschnittlich. Die Fähigkeit, quantifizierbare Ergebnisse zu liefern, stellt den wichtigsten Faktor für Gehaltssprünge dar.

Einflussfaktoren auf die Gehaltshöhe

Berufserfahrung bildet den wichtigsten Einflussfaktor auf die Gehaltshöhe. Mit jedem Jahr wächst nicht nur die fachliche Expertise, sondern auch das berufliche Netzwerk und die Fähigkeit, komplexe Geschäftsbeziehungen zu managen. Ein Junior Business Development Manager mit zwei Jahren Erfahrung verdient deutlich weniger als ein Senior-Manager mit zehn Jahren praktischer Expertise.

Die Unternehmensgröße beeinflusst die Vergütung erheblich. Konzerne zahlen in der Regel höhere Fixgehälter und bieten umfangreichere Zusatzleistungen. Start-ups können oft nicht mit diesen Gehältern konkurrieren, kompensieren dies jedoch häufig durch Aktienoptionen und schnellere Aufstiegsmöglichkeiten. Mittelständische Unternehmen bewegen sich im mittleren Segment.

Der Standort wirkt sich massiv auf das Gehalt aus. In Ballungsräumen wie München, Frankfurt oder Hamburg liegen die Gehälter 15 bis 25 Prozent über dem Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig sind dort die Lebenshaltungskosten höher, was bei der Gesamtbetrachtung berücksichtigt werden muss. Ländliche Regionen zahlen niedrigere Gehälter, bieten dafür häufig eine bessere Work-Life-Balance.

Die Branche macht einen erheblichen Unterschied. Technologieunternehmen, GreenTech-Firmen und Pharmaunternehmen zahlen überdurchschnittlich. Traditionelle Branchen wie Maschinenbau oder Konsumgüter bewegen sich im mittleren Bereich. Die Wachstumsdynamik einer Branche korreliert direkt mit den Gehaltsmöglichkeiten.

Die Ausbildung hat ebenfalls Einfluss auf die Vergütung. Ein Masterabschluss in Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftsingenieurwesen oder einem verwandten Fach ermöglicht höhere Einstiegsgehälter. Zusätzliche Qualifikationen wie MBA-Programme oder spezialisierte Zertifikate können das Gehalt um 10 bis 20 Prozent steigern. Praktische Erfahrung wird jedoch häufig höher bewertet als formale Abschlüsse.

Regionale Gehaltsunterschiede in Deutschland

Die regionalen Gehaltsunterschiede in Deutschland sind beträchtlich. München, Frankfurt und Hamburg führen die Gehaltsskala an mit durchschnittlichen Jahresgehältern von 70.000 bis 100.000 Euro für erfahrene Business Development Manager. Stuttgart und Düsseldorf folgen mit ähnlichen Werten.

In Berlin hat sich die Gehaltssituation in den letzten Jahren deutlich verändert. Die wachsende Technologie-Szene und der Zuzug internationaler Unternehmen haben die Gehälter nach oben getrieben. Business Development Manager verdienen dort mittlerweile 65.000 bis 90.000 Euro, was nahe an den Spitzenreitern liegt. Die Stadt bleibt attraktiv, da die Lebenshaltungskosten moderater sind als in München.

In den östlichen Bundesländern liegen die Gehälter durchschnittlich 15 bis 30 Prozent unter dem westdeutschen Niveau. Dresden, Leipzig und Erfurt zahlen Business Development Managern etwa 50.000 bis 70.000 Euro. Die deutlich niedrigeren Lebenshaltungskosten gleichen die Kaufkraft teilweise aus.

Ländliche Regionen in Süddeutschland bieten überraschend attraktive Gehälter, wenn dort erfolgreiche Mittelständler ansässig sind. Diese Unternehmen müssen wettbewerbsfähige Gehälter zahlen, um qualifizierte Fachkräfte zu gewinnen. Sie bieten meist eine hohe Lebensqualität und kurze Arbeitswege.

Das Verhältnis zwischen Gehalt und Lebenshaltungskosten ist entscheidend für die Bewertung. Ein Gehalt von 70.000 Euro in München entspricht kaufkraftbereinigt etwa 55.000 bis 60.000 Euro in günstigeren Regionen. Bei der Karriereplanung sollten beide Faktoren gegeneinander abgewogen werden.

Einstiegsgehälter für Junior Business Development Manager

Berufseinsteiger als Junior Business Development Manager beginnen mit Jahresgehältern zwischen 45.000 und 60.000 Euro brutto. Absolventen mit Bachelorabschluss liegen am unteren Ende dieser Spanne, während Masterabsolventen oder Kandidaten mit ersten Praxiserfahrungen durch Praktika höhere Einstiegsgehälter verhandeln können.

In Start-ups fallen die Einstiegsgehälter niedriger aus, typischerweise zwischen 40.000 und 50.000 Euro. Diese Unternehmen bieten häufig Aktienoptionen, flache Hierarchien und die Möglichkeit, schnell Verantwortung zu übernehmen. Langfristig können sich diese Faktoren als vorteilhaft erweisen.

Mittelständische Unternehmen zahlen Einsteigern meist 48.000 bis 58.000 Euro. Sie bieten eine ausgewogene Balance zwischen Sicherheit und Entwicklungsmöglichkeiten. Die Lernkurve ist steil, da häufig direkte Zusammenarbeit mit Geschäftsführung und Key Account Management erfolgt.

Konzerne bieten die höchsten Einstiegsgehälter, häufig zwischen 55.000 und 65.000 Euro. Dazu kommen strukturierte Traineeprogramme, umfangreiche Benefits und klar definierte Karrierepfade. Die Aufstiegsmöglichkeiten verlaufen allerdings langsamer, und zunächst werden kleinere Teilbereiche verantwortet.

Quereinsteiger aus verwandten Bereichen wie Vertrieb, Marketing oder Produktmanagement können mit höheren Einstiegsgehältern rechnen, wenn sie relevante Erfahrungen mitbringen. Ihre Gehälter liegen oft 5.000 bis 10.000 Euro über denen von Absolventen ohne Berufserfahrung. Die Fähigkeit, bestehende Netzwerke und Branchenkenntnisse einzubringen, wird entsprechend honoriert.

Gehaltsentwicklung mit zunehmender Berufserfahrung

Die Gehaltsentwicklung verläuft in den ersten Jahren am steilsten. Nach drei bis fünf Jahren Berufserfahrung steigt das Gehalt auf 60.000 bis 75.000 Euro. In dieser Phase übernehmen Business Development Manager mehr Verantwortung, betreuen größere Projekte und bauen strategische Partnerschaften auf.

Mit fünf bis zehn Jahren Erfahrung erreichen die meisten Fachkräfte das Mid-Level mit Gehältern zwischen 70.000 und 90.000 Euro. Nachweisbare Erfolge wie die Erschließung neuer Märkte oder der Aufbau strategischer Partnerschaften positionieren für Senior-Rollen. Die Fähigkeit, Teams zu führen und komplexe Verhandlungen zu meistern, gewinnt an Bedeutung.

Senior Business Development Manager mit zehn bis fünfzehn Jahren Erfahrung verdienen 85.000 bis 110.000 Euro. Sie tragen häufig die Verantwortung für ganze Geschäftsbereiche, entwickeln Wachstumsstrategien und berichten direkt an die Geschäftsführung. Ihre Expertise in spezifischen Branchen macht sie zu gefragten Fachkräften.

Nach fünfzehn Jahren und mehr öffnen sich Director- oder VP-Positionen mit Gehältern ab 110.000 Euro aufwärts. In dieser Karrierestufe sind Gesamtvergütungen von 130.000 bis 150.000 Euro realistisch, inklusive variabler Bestandteile. Als Head of Business Development oder Chief Business Development Officer sind auch Gehälter über 150.000 Euro möglich.

Die Geschwindigkeit der Gehaltsentwicklung hängt von individuellen Faktoren ab. Kontinuierliche Investitionen in Weiterbildung, strategische Arbeitgeberwechsel und messbare Erfolge ermöglichen Gehaltssteigerungen von 15 bis 25 Prozent alle drei bis fünf Jahre. Verharren in derselben Position führt zu stagnierendem Einkommen.

Branchenspezifische Gehaltsunterschiede

Die Technologiebranche zahlt mit Abstand am besten mit durchschnittlichen Gehältern zwischen 70.000 und 110.000 Euro für erfahrene Business Development Manager. Software-Unternehmen, Cloud-Anbieter und Tech-Start-ups konkurrieren intensiv um Talente. Zusätzlich werden häufig Aktienoptionen angeboten, die das Gesamtpaket attraktiver gestalten.

GreenTech entwickelt sich zu einer der lukrativsten Branchen. Unternehmen in den Bereichen erneuerbare Energien, Elektromobilität und nachhaltige Technologien zahlen 65.000 bis 100.000 Euro. Die Branche wächst rasant, und qualifizierte Business Development Manager sind gefragt. Die Karrierechancen sind exzellent.

Die Pharmaindustrie bietet stabile und attraktive Gehälter zwischen 70.000 und 105.000 Euro. Die strengen Regulierungen und langen Entwicklungszyklen erfordern spezialisiertes Wissen, das entsprechend vergütet wird. Business Development Manager in diesem Sektor fokussieren sich häufig auf Lizenzvereinbarungen und strategische Partnerschaften.

Finanzdienstleistungen zahlen Business Development Managern 65.000 bis 95.000 Euro. Banken, Versicherungen und FinTech-Unternehmen suchen Fachkräfte, die neue Geschäftsmodelle entwickeln und digitale Transformation vorantreiben. Die variablen Gehaltsbestandteile können hier besonders hoch ausfallen.

Maschinenbau und traditionelle Industrien liegen im mittleren Segment mit 60.000 bis 85.000 Euro. Diese Branchen sind weniger dynamisch, bieten dafür Stabilität und langfristige Perspektiven. Konsumgüterunternehmen zahlen ähnliche Gehälter, wobei die Spanne je nach Unternehmensgröße und Marktposition variiert.

Einfluss der Unternehmensgröße auf die Vergütung

Konzerne bieten die höchsten Fixgehälter. Business Development Manager in Großunternehmen verdienen durchschnittlich 75.000 bis 105.000 Euro. Dazu kommen umfangreiche Benefits wie Firmenwagen, betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsprogramme und großzügige Urlaubsregelungen. Die Gesamtvergütung liegt häufig 20 bis 30 Prozent über dem reinen Grundgehalt.

Die Karrierepfade in Konzernen sind strukturiert, verlaufen jedoch langsamer. Beförderungen folgen festen Zyklen, und die Hierarchien sind tief. Die Sicherheit ist hoch, und die Reputation großer Arbeitgeber öffnet langfristig Türen.

Mittelständische Unternehmen zahlen 60.000 bis 85.000 Euro. Sie bieten häufig ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Gehalt, Verantwortung und Work-Life-Balance. Business Development Manager arbeiten hier eng mit der Geschäftsführung zusammen und sehen die direkten Auswirkungen ihrer Arbeit. Die Entscheidungswege sind kurz, und Erfolge werden schnell sichtbar.

Start-ups zahlen die niedrigsten Fixgehälter, typischerweise 50.000 bis 70.000 Euro. Der Unterschied liegt in den Aktienoptionen, die bei erfolgreicher Unternehmensentwicklung erheblichen Wert generieren können. Das Risiko ist höher, aber auch die Chance auf überproportionale Gewinne. Ein früher Einstieg in ein erfolgreiches Start-up kann langfristig höhere Erträge bringen als eine Konzernkarriere.

Die Arbeitskultur unterscheidet sich erheblich. Start-ups bieten Flexibilität, flache Hierarchien und die Möglichkeit, das Unternehmen aktiv mitzugestalten. Konzerne punkten mit etablierten Prozessen, Ressourcen und internationalen Karrieremöglichkeiten. Die Wahl sollte zu den persönlichen Prioritäten und der aktuellen Lebensphase passen.

Zusatzleistungen und variable Vergütungsbestandteile

Variable Gehaltsbestandteile machen häufig 15 bis 30 Prozent der Gesamtvergütung aus. Erfolgsabhängige Boni sind die häufigste Form und orientieren sich an individuellen Zielen wie Umsatzwachstum, gewonnenen Neukunden oder abgeschlossenen Partnerschaften. Die Ziele werden meist zu Jahresbeginn vereinbart und am Jahresende abgerechnet.

Provisionsmodelle sind besonders in vertriebsnahen Business Development Rollen üblich. Der Manager erhält einen Prozentsatz vom generierten Umsatz oder Gewinn. Diese Modelle können das Einkommen erheblich steigern, setzen jedoch voraus, dass schwankende Einnahmen akzeptiert werden. In erfolgreichen Jahren sind Gesamtvergütungen von 120.000 Euro und mehr möglich.

Aktienoptionen werden vor allem in Start-ups und Technologieunternehmen angeboten. Sie gewähren das Recht, zu einem späteren Zeitpunkt Unternehmensanteile zu einem festgelegten Preis zu erwerben. Bei erfolgreicher Unternehmensentwicklung können diese Optionen einen sechsstelligen Wert erreichen. Das Risiko ist allerdings hoch, da viele Start-ups scheitern.

Firmenwagen sind in vielen Unternehmen Standard, besonders wenn Reisetätigkeit erforderlich ist. Der geldwerte Vorteil liegt je nach Fahrzeugklasse zwischen 5.000 und 15.000 Euro jährlich. Manche Unternehmen bieten alternativ ein Mobilitätsbudget, das flexibler genutzt werden kann.

Weitere Benefits umfassen betriebliche Altersvorsorge, Gesundheitsprogramme, Weiterbildungsbudgets und flexible Arbeitsmodelle. Besonders attraktiv sind Unternehmen, die ein Gesamtpaket anbieten, das zu den individuellen Bedürfnissen passt. Führungskräfte in wachsenden Unternehmen profitieren häufig von maßgeschneiderten Vergütungspaketen, die weit über das Grundgehalt hinausgehen.

Wertschöpfung durch Business Development Manager

Business Development Manager sind direkt für Umsatzwachstum verantwortlich. Sie identifizieren neue Geschäftsmöglichkeiten, erschließen Märkte und bauen strategische Partnerschaften auf. Diese Fähigkeiten sind für wachstumsorientierte Unternehmen unverzichtbar. Ein erfolgreicher Business Development Manager kann den Jahresumsatz um Millionenbeträge steigern.

Die Rolle erfordert eine Kombination aus strategischem Denken und operativer Umsetzung. Business Development Manager analysieren Markttrends, bewerten Wettbewerber und entwickeln Wachstumsstrategien. Gleichzeitig führen sie Verhandlungen, schließen Geschäfte ab und koordinieren die Umsetzung. Diese Vielseitigkeit macht sie wertvoll.

Netzwerkfähigkeiten sind von hohem Wert. Ein Business Development Manager mit einem starken Netzwerk öffnet Türen zu Entscheidern, potenziellen Partnern und Investoren. Diese Kontakte lassen sich nicht einfach ersetzen und geben dem Unternehmen Zugang zu Ressourcen und Möglichkeiten, die sonst unerreichbar wären.

Die Fähigkeit, komplexe Verhandlungen zu führen, unterscheidet gute von exzellenten Business Development Managern. Sie verstehen die Bedürfnisse aller Parteien, finden Win-Win-Lösungen und schaffen langfristige Partnerschaften. Diese Kompetenz ist besonders in B2B-Märkten und bei Großprojekten entscheidend.

Unternehmen investieren in Business Development Manager, weil sie das Wachstum beschleunigen. Ohne Fachkräfte, die Produkte erfolgreich am Markt positionieren, bleibt das Potenzial ungenutzt. Die Verbindung zwischen Produktentwicklung und Markterschließung rechtfertigt die Gehälter in diesem Bereich.

Strategien zur Gehaltssteigerung

Spezialisierung ist der effektivste Weg zu höheren Gehältern. Expertise in gefragten Bereichen wie GreenTech, Künstlicher Intelligenz oder Healthcare-Technologien macht Fachkräfte zu begehrten Spezialisten. Diese Nischenkompetenz kann das Gehalt um 15 bis 25 Prozent steigern, da die Nachfrage das Angebot übersteigt.

Strategische Arbeitgeberwechsel beschleunigen die Gehaltsentwicklung. Wer alle drei bis fünf Jahre den Arbeitgeber wechselt und dabei Verantwortung und Gehalt steigert, verdient langfristig mehr. Wichtig ist, dass jeder Wechsel eine klare Aufwärtsbewegung darstellt.

Weiterbildung zahlt sich aus. MBA-Programme, spezialisierte Zertifikate in Bereichen wie Verhandlungsführung oder digitaler Transformation erhöhen die Marktfähigkeit. Auch Sprachkenntnisse, besonders in wachstumsstarken Märkten, machen einen Unterschied. Die Investition in Bildung amortisiert sich meist innerhalb weniger Jahre.

Messbare Erfolge sind das beste Verhandlungsargument. Wer dokumentiert, wie viel Umsatz generiert, welche Partnerschaften aufgebaut oder welche Märkte erschlossen wurden, kann bei Gehaltsverhandlungen konkrete Zahlen vorlegen. Ein Business Development Manager, der nachweislich 5 Millionen Euro Umsatz generiert hat, rechtfertigt ein Gehalt von 100.000 Euro.

Der Aufbau eines starken Netzwerks öffnet Türen zu besser bezahlten Positionen. Führungskräfte in wachsenden Unternehmen suchen kontinuierlich nach qualifizierten Business Development Managern. Wer in relevanten Kreisen bekannt ist, erhält Angebote, ohne aktiv suchen zu müssen. Networking ist eine Investition, die sich über Jahre auszahlt.

Vergleich: Festanstellung versus Freiberuflichkeit

Freiberufliche Business Development Manager arbeiten meist auf Projektbasis und berechnen Tagessätze zwischen 800 und 1.500 Euro. Bei durchschnittlich 200 Arbeitstagen im Jahr entspricht das einem Jahresumsatz von 160.000 bis 300.000 Euro. Davon gehen Steuern, Sozialversicherungen, Akquisezeit und Betriebskosten ab.

Die Nettoeinnahmen liegen nach Abzug aller Kosten bei etwa 60 bis 70 Prozent des Umsatzes. Ein Freelancer mit einem Tagessatz von 1.200 Euro und 200 Arbeitstagen erzielt etwa 144.000 bis 168.000 Euro Nettoeinkommen. Das ist deutlich mehr als die meisten Festangestellten verdienen, birgt jedoch höhere Risiken.

Festangestellte profitieren von Sicherheit und Benefits. Sie erhalten ihr Gehalt auch in schwachen Monaten, haben bezahlten Urlaub, Krankenversicherung und häufig eine betriebliche Altersvorsorge. Diese Sicherheit hat einen Wert, der bei der Gesamtbetrachtung berücksichtigt werden muss.

Freiberufler tragen das volle unternehmerische Risiko. Projekte können ausfallen, Kunden zahlen verspätet oder gar nicht, und Akquise kostet Zeit. Wer nicht mindestens drei bis sechs Monate finanzielle Rücklagen hat, gerät unter Druck. Die Freiheit hat ihren Preis.

Die Entscheidung zwischen Festanstellung und Freiberuflichkeit hängt von der Persönlichkeit ab. Wer Sicherheit schätzt, ein stabiles Einkommen bevorzugt und gerne im Team arbeitet, ist in einer Festanstellung besser aufgehoben. Wer Freiheit, Flexibilität und höheres Verdienstpotenzial sucht und bereit ist, das Risiko zu tragen, findet in der Selbstständigkeit seine Erfüllung.

Gehaltsaussichten für die kommenden Jahre

Die Gehälter für Business Development Manager werden bis 2027 weiter steigen. Der Fachkräftemangel verschärft sich, besonders in Zukunftsbranchen wie GreenTech, Digitalisierung und Healthcare. Unternehmen konkurrieren intensiv um qualifizierte Talente und treiben die Gehälter nach oben. Jährliche Steigerungen von 3 bis 5 Prozent sind realistisch.

Die Digitalisierung verändert die Anforderungen an Business Development Manager. Wer digitale Tools beherrscht, Datenanalyse versteht und KI-gestützte Vertriebsprozesse implementieren kann, wird deutlich mehr verdienen als Kollegen ohne diese Kompetenzen. Die Differenz zwischen digital kompetenten und traditionell arbeitenden Managern wird sich weiter vergrößern.

Branchen mit starkem Wachstum bieten die besten Perspektiven. GreenTech, erneuerbare Energien, Elektromobilität und nachhaltige Technologien wachsen zweistellig. Business Development Manager, die sich in diesen Bereichen positionieren, können mit Gehaltssteigerungen von 20 bis 30 Prozent über drei bis fünf Jahre rechnen.

Die Internationalisierung eröffnet neue Möglichkeiten. Wer bereit ist, für internationale Projekte zu reisen oder ins Ausland zu wechseln, findet häufig deutlich besser bezahlte Positionen. Besonders in Wachstumsmärkten in Asien oder Nordamerika liegen die Gehälter über dem deutschen Niveau.

Die Bedeutung von Business Development wächst. In einer zunehmend vernetzten und schnelllebigen Wirtschaft sind Unternehmen auf Fachkräfte angewiesen, die neue Geschäftsmodelle entwickeln und Märkte erschließen. Diese strategische Bedeutung wird sich in weiter steigenden Gehältern niederschlagen. Wer jetzt in seine Karriere als Business Development Manager investiert, positioniert sich in einem der attraktivsten Berufsfelder der kommenden Jahre.

Zusammenfassung

Das Gehalt eines Business Development Managers in Deutschland bietet attraktive Perspektiven, die stark von Erfahrung, Branche und Standort abhängen. Die Bandbreite von 45.000 Euro für Einsteiger bis über 120.000 Euro für erfahrene Senior-Positionen zeigt das erhebliche Entwicklungspotenzial in diesem Berufsfeld. Variable Gehaltsbestandteile, Boni und Zusatzleistungen können die Gesamtvergütung signifikant steigern.

Die besten Verdienstmöglichkeiten finden sich in der Technologiebranche, bei GreenTech-Unternehmen und in der Pharmaindustrie. Strategische Karriereplanung, Investitionen in gefragte Spezialisierungen und messbare Erfolge ermöglichen kontinuierliche Gehaltssteigerungen. Der Fachkräftemangel und die wachsende Bedeutung von Business Development sorgen dafür, dass die Gehälter in den kommenden Jahren weiter steigen werden.

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Über den Autor

Dirk Ohlmeier ist Gründer von JUST BETTER und begleitet seit über 15 Jahren Unternehmer, Investoren und internationale Unternehmen beim Aufbau von Führungsteams, die Wachstum, Markteintritt und Turnarounds tragen – statt nur zu verwalten.

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