Was macht ein Business Development Manager?

Ein Business Development Manager identifiziert neue Geschäftsmöglichkeiten, etabliert strategische Partnerschaften und entwickelt langfristige Wachstumsstrategien für Unternehmen. Im Unterschied zu reinen Vertriebspositionen liegt der Fokus dieser Rolle auf nachhaltiger Geschäftsentwicklung durch systematische Marktanalyse, strategischen Netzwerkaufbau und die Erschließung neuer Märkte. Die Position vereint strategisches Denken mit operativer Umsetzung und ist besonders in wachstumsorientierten Branchen wie GreenTech und technologiegetriebenen Unternehmen gefragt.

Kernaufgaben eines Business Development Managers

Ein Business Development Manager verantwortet das Unternehmenswachstum durch die Identifikation und Umsetzung neuer Geschäftsmöglichkeiten. Die Rolle konzentriert sich auf den Aufbau langfristiger strategischer Partnerschaften, die Expansion in neue Märkte sowie die Entwicklung innovativer Geschäftsmodelle, die über klassische Vertriebsaktivitäten hinausgehen.

Zu den Hauptverantwortlichkeiten zählt die systematische Analyse von Märkten und Wettbewerbern zur Identifikation von Wachstumspotenzialen. Die Entwicklung von Strategien zur Erschließung neuer Kundensegmente oder zum Markteintritt erfordert enge Zusammenarbeit mit verschiedenen Unternehmensbereichen. Diese Abstimmung stellt sicher, dass die Geschäftsentwicklung mit der Produktstrategie und den übergeordneten Unternehmenszielen übereinstimmt.

Der wesentliche Unterschied zu reinen Vertriebspositionen liegt im Zeithorizont und der strategischen Ausrichtung. Während ein Vertriebsleiter primär auf den direkten Geschäftsabschluss fokussiert ist, schafft ein Business Development Manager die Grundlagen für zukünftiges Wachstum. Die Rolle etabliert Rahmenbedingungen, innerhalb derer der Vertrieb später erfolgreich operieren kann.

In der praktischen Umsetzung bedeutet dies: Identifikation potenzieller Kooperationspartner, Entwicklung von Business Cases für neue Geschäftsfelder sowie Aufbau von Beziehungen, deren Wertschöpfung sich möglicherweise erst nach Monaten oder Jahren realisiert. Diese langfristige Perspektive erfordert strategisches Denken sowie die Fähigkeit, den Wert der eigenen Arbeit auch bei verzögerten Ergebnissen nachvollziehbar zu kommunizieren.

Tägliche Aufgaben im Business Development

Der Arbeitsalltag kombiniert analytische Tätigkeiten, strategische Planung und intensive Kommunikation. Ein erheblicher Teil der Arbeitszeit entfällt auf Marktrecherche und Wettbewerbsanalyse zur frühzeitigen Identifikation von Trends und Geschäftschancen.

Die Identifikation von Zielkunden und potenziellen Partnern bildet häufig den Ausgangspunkt. Dies umfasst die Analyse, welche Unternehmen strategisch zum eigenen Geschäftsmodell passen und wie eine Zusammenarbeit konkret gestaltet werden könnte. Darauf aufbauend werden Geschäftsstrategien entwickelt, die die praktische Umsetzung dieser Partnerschaften definieren.

Networking und Beziehungsaufbau nehmen einen substanziellen Teil der Arbeitszeit ein. Dies beinhaltet die Teilnahme an Branchenveranstaltungen, Gespräche mit Entscheidungsträgern sowie die Pflege langfristiger Beziehungen zu Schlüsselpersonen. Diese Kontakte bilden häufig die Grundlage für spätere Geschäftsmöglichkeiten.

Die Verhandlungsführung erstreckt sich über komplexe Partnerschaftsmodelle, Kooperationsvereinbarungen und strategische Allianzen. Erfolgreiche Verhandlungen erfordern das Verständnis der Interessen aller Beteiligten sowie die Entwicklung von Win-Win-Situationen.

Die abteilungsübergreifende Zusammenarbeit ist essenziell. Die Koordination mit Marketing dient der Entwicklung der richtigen Positionierung, die Abstimmung mit dem Produktteam stellt sicher, dass Lösungen die Marktanforderungen erfüllen, und die Zusammenarbeit mit Sales koordiniert die Übergabe qualifizierter Opportunities. Diese funktionsübergreifende Arbeit erfordert diplomatisches Geschick und präzise Kommunikation.

Die Erstellung von Präsentationen und Business Cases gehört zum regelmäßigen Aufgabenspektrum. Komplexe Geschäftsmöglichkeiten müssen so aufbereitet werden, dass sowohl die Geschäftsführung als auch potenzielle Partner den Wert nachvollziehen und fundierte Entscheidungen treffen können.

Erforderliche Fähigkeiten und Kompetenzen

Erfolgreiche Business Development Manager vereinen analytische und interpersonelle Fähigkeiten. Analytisches Denken ermöglicht die Interpretation komplexer Marktdaten und die Ableitung strategischer Handlungsempfehlungen. Dies umfasst die Wettbewerbsanalyse, Bewertung von Marktpotenzialen sowie die Entwicklung datenbasierter Strategien.

Strategische Planungskompetenz befähigt zur Entwicklung und Umsetzung langfristiger Wachstumspläne. Die Fähigkeit, mehrere Schritte vorauszudenken und Wechselwirkungen verschiedener Geschäftsentscheidungen zu verstehen, ermöglicht effektive Priorisierung und Ressourcenallokation.

Kommunikationsstärke ist unverzichtbar für die kontinuierliche Interaktion mit verschiedenen Stakeholdern. Die Fähigkeit, komplexe Sachverhalte verständlich zu vermitteln – sowohl intern gegenüber der Geschäftsführung als auch extern gegenüber potenziellen Partnern – ist erfolgsentscheidend. Überzeugende Präsentations- und Argumentationsfähigkeit öffnet wesentliche Türen.

Verhandlungsgeschick dient der Realisierung vorteilhafter Vereinbarungen. Erfolgreiche Verhandlungsführung erfordert nicht nur das Verständnis der eigenen Position, sondern auch Empathie für die Bedürfnisse und Restriktionen der Gegenseite. Diese Perspektive ermöglicht die Entwicklung kreativer Lösungen mit beidseitigem Mehrwert.

Netzwerkfähigkeit bedeutet mehr als die bloße Akkumulation von Kontakten. Es geht um den Aufbau und die Pflege authentischer Beziehungen. Erfolgreiche Business Development Manager investieren Zeit in ihre Netzwerke und praktizieren einen gebenden Ansatz, der langfristig zu wertvollen Partnerschaften führt.

Fundiertes Marktverständnis entwickelt sich durch kontinuierliches Lernen und aufmerksame Beobachtung. Das Verständnis von Branchendynamiken, relevanten Trends und sich entwickelnden Kundenbedürfnissen ermöglicht die frühzeitige Identifikation von Chancen.

Projektmanagementkompetenz ermöglicht die parallele Steuerung mehrerer Initiativen. Business Development Manager koordinieren häufig verschiedene Projekte in unterschiedlichen Entwicklungsstadien. Die Fähigkeit, den Überblick zu wahren und Fristen einzuhalten, ist erfolgsentscheidend.

Qualifikationswege und Karriereeinstieg

Der klassische Qualifikationsweg führt über ein Studium der Betriebswirtschaftslehre, Wirtschaftswissenschaften oder verwandter Fachrichtungen. Diese Studiengänge vermitteln theoretische Grundlagen in Geschäftsentwicklung, Marketing und Strategie. Besonders relevant sind Schwerpunkte in Marketing, Vertrieb oder Unternehmensführung.

Quereinstiegsmöglichkeiten bestehen insbesondere aus dem Vertrieb oder Marketing. Zahlreiche erfolgreiche Business Development Manager haben ihre Karriere im Vertrieb begonnen und sich anschließend in strategischere Rollen entwickelt. Diese Erfahrung im direkten Kundenkontakt ist wertvoll, da sie praktisches Verständnis für Geschäftsabschlüsse vermittelt.

Relevante Berufserfahrung umfasst typischerweise mehrjährige Tätigkeit in kundenorientierten Rollen. Praktika oder erste Positionen im Vertrieb, Marketing oder Projektmanagement vermitteln praktische Einblicke in Geschäftsprozesse. Besonders wertvoll ist Erfahrung in der funktionsübergreifenden Zusammenarbeit sowie im Umgang mit komplexen Stakeholder-Konstellationen.

Weiterbildungen und Zertifizierungen können die Karriereentwicklung beschleunigen. Programme in strategischem Management, Verhandlungsführung oder branchenspezifischen Themen erweitern das Kompetenzprofil. Zertifikate demonstrieren das Engagement für kontinuierliche professionelle Entwicklung.

Der Einstieg variiert nach Branche und Hintergrund. In Tech-Startups ist häufig eine schnellere Übernahme von Verantwortung möglich, während etablierte Konzerne strukturierte Entwicklungsprogramme anbieten. GreenTech-Unternehmen suchen gezielt nach Kandidaten, die Geschäftssinn mit Verständnis für Nachhaltigkeitsthemen verbinden.

Für Positionen wie Head of Engineering oder CTO, die in Business-Development-Entscheidungen eingebunden sind, kann technisches Verständnis differenzierend wirken. Die Fähigkeit, sowohl geschäftliche als auch technische Perspektiven zu integrieren, erhöht den Wert für technologieorientierte Unternehmen erheblich.

Vergütungsstrukturen und Gehaltsentwicklung

Das Einstiegsgehalt für Junior Business Development Manager liegt in Deutschland typischerweise zwischen 45.000 und 60.000 Euro brutto jährlich. Mit mehrjähriger Berufserfahrung steigt die Vergütung auf 60.000 bis 85.000 Euro. Senior Business Development Manager mit umfassender Expertise erzielen häufig Gehälter zwischen 85.000 und 120.000 Euro oder darüber hinaus.

Die Unternehmensgröße beeinflusst die Vergütung erheblich. Startups bieten häufig niedrigere Grundgehälter, kompensieren dies jedoch durch Unternehmensanteile oder höhere variable Anteile. Mittelständische Unternehmen zahlen solide Gehälter mit moderaten Boni, während Konzerne oft die höchsten Fixgehälter bieten, kombiniert mit strukturierten Bonusprogrammen.

Die Branchenzugehörigkeit macht einen deutlichen Unterschied. GreenTech- und Tech-Unternehmen zahlen häufig überdurchschnittliche Gehälter, da sie um spezialisierte Talente konkurrieren. Traditionelle Industrien bieten stabilere, jedoch konservativere Vergütungspakete. Die Branchendynamik und das Wachstumspotenzial spiegeln sich direkt in der Bezahlung wider.

Der Standort spielt eine wesentliche Rolle. In Metropolregionen wie München, Frankfurt oder Hamburg liegen die Gehälter deutlich über dem Bundesdurchschnitt, häufig 15 bis 25 Prozent höher als in kleineren Städten. Berlin bietet als Tech-Hub attraktive Gehälter, die allerdings oft unter denen in München oder Frankfurt liegen.

Erfahrung und Verantwortungsbereich bestimmen die Vergütung maßgeblich. Verantwortung für bedeutende Deals oder Teamleitung führt zu entsprechenden Gehaltssteigerungen. Die Fähigkeit, nachweisbare Erfolge zu dokumentieren, verschafft erhebliche Verhandlungsmacht.

Typische Vergütungsmodelle kombinieren ein Fixgehalt mit variablen Anteilen oder Boni. Der variable Anteil kann zwischen 10 und 40 Prozent der Gesamtvergütung ausmachen und ist häufig an konkrete Ziele gebunden, beispielsweise abgeschlossene Partnerschaften oder generiertes Umsatzvolumen. Diese Struktur incentiviert ambitionierte Zielverfolgung bei gleichzeitiger Sicherheit durch das Fixgehalt.

Arbeitsumfelder und Branchen

Tech-Startups gehören zu den häufigsten Arbeitgebern für Business Development Manager. In diesen dynamischen Umgebungen besteht häufig direkte Nähe zur Geschäftsführung mit unmittelbarem Einfluss auf die Unternehmensentwicklung. Die Arbeit ist schnelllebig und abwechslungsreich, erfordert Flexibilität, bietet jedoch die Möglichkeit, rasch Verantwortung zu übernehmen.

Etablierte Konzerne bieten strukturiertere Umgebungen mit definierten Prozessen und umfangreichen Ressourcen. Die Arbeit umfasst häufig größere, komplexere Projekte mit längeren Entwicklungszyklen. Die Rolle kann spezialisierter sein, etwa fokussiert auf bestimmte Regionen oder Produktlinien. Vorteile liegen in der Stabilität und den umfassenden Entwicklungsmöglichkeiten innerhalb der Organisation.

GreenTech-Unternehmen stellen einen wachsenden Arbeitsmarkt für Business Development Manager dar. Diese Branche verbindet wirtschaftlichen Erfolg mit Nachhaltigkeitszielen, was Fachkräfte anzieht, die sinnstiftende Arbeit suchen. Die Branchendynamik ist hoch, da neue Technologien und regulatorische Veränderungen kontinuierlich neue Geschäftsmöglichkeiten schaffen.

Beratungsunternehmen beschäftigen Business Development Manager zur Neukundengewinnung und Pflege bestehender Beziehungen. In dieser Rolle werden Geschäftsentwicklung und Beratungsexpertise kombiniert, häufig projektbasiert. Die Arbeit ist anspruchsvoll, bietet jedoch tiefe Einblicke in verschiedene Branchen und Geschäftsmodelle.

B2B-Unternehmen benötigen Business Development Manager für den Aufbau komplexer Geschäftsbeziehungen. Die Arbeit ist typischerweise durch längere Verkaufszyklen charakterisiert und erfordert die Überzeugung mehrerer Entscheidungsträger. Die Rolle erfordert strategisches Denken, da Deals häufig Monate oder Jahre zur Entwicklung benötigen.

Die Unterschiede zwischen Startup und Corporate sind erheblich. In Startups umfasst die Rolle häufig vielfältige Aufgaben mit direkter Zusammenarbeit mit dem CEO oder Geschäftsführer sowie der Notwendigkeit zur Improvisation. In Konzernen stehen mehr Ressourcen und Unterstützung zur Verfügung, jedoch sind mehr interne Abstimmungen erforderlich und die Arbeit erfolgt innerhalb etablierter Strukturen.

Wachstumsorientierte und innovative Branchen bieten die attraktivsten Möglichkeiten für Business Development Manager. Ob erneuerbare Energien, Künstliche Intelligenz oder Biotechnologie – überall dort, wo neue Märkte entstehen und Geschäftsmodelle sich entwickeln, werden Fachkräfte benötigt, die Wachstumschancen identifizieren und umsetzen können.

Abgrenzung zwischen Business Development und Sales

Business Development fokussiert auf langfristige strategische Partnerschaften und die Erschließung neuer Märkte, während Sales auf direkte Kundenakquise und Geschäftsabschlüsse ausgerichtet ist. Diese fundamentale Unterscheidung prägt die tägliche Arbeit, Erfolgsmessung und erforderlichen Kompetenzen in beiden Rollen.

Im Business Development werden neue Geschäftsmodelle und strategische Allianzen entwickelt. Der Fokus liegt auf der Frage, wie das Unternehmen in neue Märkte eintreten oder völlig neue Produkte entwickeln kann. Die Zeitspanne bis zum Erfolg erstreckt sich häufig über Jahre, und der Wert der Arbeit manifestiert sich in der strategischen Positionierung des Unternehmens.

Sales konzentriert sich auf die Umsetzung bestehender Geschäftsmodelle. Ein Key Account Manager oder Vertriebsleiter operiert innerhalb etablierter Strukturen zur Kundengewinnung und Umsatzgenerierung. Die Erfolgsmessung ist direkter und kurzfristiger, häufig orientiert an monatlichen oder quartalsweisen Zielen.

Beide Bereiche arbeiten eng zusammen und ergänzen sich. Business Development schafft Grundlagen und öffnet Türen, die Sales anschließend nutzt, um konkrete Geschäfte abzuschließen. Business Development identifiziert strategische Partnerschaften und verhandelt Rahmenbedingungen, während das Sales-Team die operative Umsetzung und Betreuung übernimmt.

Überschneidungen existieren insbesondere in kleineren Unternehmen, wo Business Development Manager häufig auch Vertriebsaufgaben übernehmen. In Startups verschwimmen die Grenzen häufig. Mit zunehmendem Unternehmenswachstum spezialisieren sich die Rollen typischerweise stärker.

Missverständnisse entstehen, wenn Business Development als gehobener Vertrieb interpretiert wird. Während beide Rollen Geschäftssinn erfordern, unterscheidet sich der Fokus fundamental. Business Development ist strategischer und langfristiger orientiert, während Sales operativer und ergebnisorientierter arbeitet. Beide Perspektiven sind für den Unternehmenserfolg essenziell.

Karriereentwicklung und Aufstiegsmöglichkeiten

Der klassische Karrierepfad beginnt als Junior Business Development Manager, wo grundlegende Fähigkeiten entwickelt und erste Erfahrungen gesammelt werden. Die Arbeit umfasst typischerweise kleinere Projekte unter Anleitung erfahrener Kollegen sowie das Erlernen von Marktanalyse, Partnerschaftsentwicklung und Verhandlungsführung.

Als Business Development Manager wird mehr Verantwortung für strategische Projekte übernommen und eigenständiger gearbeitet. Dies umfasst die Führung komplexer Verhandlungen, Entwicklung von Wachstumsstrategien und Netzwerkausbau. Diese Phase dauert typischerweise drei bis fünf Jahre, in denen Expertise vertieft und nachweisbare Erfolge erzielt werden.

Der Aufstieg zum Senior Business Development Manager bringt Verantwortung für größere Deals und möglicherweise die Führung kleinerer Teams. Die Position wird zur Anlaufstelle für komplexe strategische Fragestellungen mit enger Zusammenarbeit mit der Geschäftsführung. Entscheidungen haben direkten Einfluss auf die Unternehmensstrategie.

Head of Business Development oder VP Business Development sind Führungspositionen mit Verantwortung für die gesamte Geschäftsentwicklungsstrategie. Dies umfasst Teamaufbau und -leitung, Setzung strategischer Prioritäten sowie direktes Reporting an die Geschäftsführung. Diese Rollen erfordern sowohl strategische Vision als auch Führungsqualitäten.

Wechsel in angrenzende Bereiche bieten zusätzliche Karriereoptionen. Strategic Partnerships fokussiert sich speziell auf Aufbau und Pflege von Allianzen. Sales Leadership nutzt strategisches Verständnis zur Führung von Vertriebsteams. Der Übergang zum General Manager oder CFO ist bei Entwicklung zusätzlicher betriebswirtschaftlicher Expertise möglich.

Entwicklungsmöglichkeiten variieren nach Unternehmensgröße. In Startups ist schnelles Wachstum in Führungsrollen möglich, da das Unternehmen parallel wächst. In Konzernen sind Karrierepfade strukturierter, bieten jedoch mehr Spezialisierungsmöglichkeiten und internationale Erfahrungen. Die Wahl hängt von persönlichen Präferenzen und Karrierezielen ab.

Erfolgsmessung im Business Development

Neue Partnerschaften und Kooperationen sind ein direkter Erfolgsindikator. Anzahl und Qualität der aufgebauten strategischen Allianzen zeigen die Fähigkeit, Wert für das Unternehmen zu schaffen. Besonders relevant ist dabei nicht die Quantität, sondern das strategische Potenzial dieser Partnerschaften.

Die generierte Pipeline misst die Anzahl identifizierter und qualifizierter potenzieller Geschäftsmöglichkeiten. Diese Kennzahl zeigt Aktivität und die Fähigkeit zur Chancenerkennung. Eine gesunde Pipeline ist essenziell, da nicht alle Opportunities zum Abschluss kommen und mehrere Optionen parallel entwickelt werden müssen.

Abgeschlossene Deals stellen die konkreteste Erfolgsmessung dar. Auch wenn Business Development langfristiger orientiert ist als Sales, müssen Bemühungen letztendlich zu konkreten Ergebnissen führen. Anzahl und Wert abgeschlossener Vereinbarungen demonstrieren die Effektivität.

Umsatzwachstum aus neuen Geschäftsfeldern demonstriert den langfristigen Wert der Arbeit. Diese Kennzahl erfasst den tatsächlichen Erfolg erschlossener Märkte oder Partnerschaften. Sie manifestiert sich häufig mit zeitlicher Verzögerung, ist jedoch ein wichtiger Indikator für nachhaltigen Erfolg.

Die Marktanteilsentwicklung in neuen Segmenten misst, wie erfolgreich das Unternehmen in den identifizierten Bereichen Fuß fasst. Diese strategische Kennzahl zeigt, ob Markteinschätzungen korrekt waren und die Umsetzung erfolgreich verlief.

Erfolg im Business Development ist häufig langfristiger messbar als im klassischen Vertrieb. Während ein Vertriebsleiter monatliche oder quartalsweise Ziele verfolgt, entwickeln sich Business-Development-Projekte möglicherweise über Jahre. Diese längeren Zeiträume erfordern Geduld, verdeutlichen jedoch die strategische Bedeutung der Rolle.

Herausforderungen und Lösungsansätze

Lange Verkaufszyklen gehören zu den größten Herausforderungen im Business Development. Partnerschaften können monatelang oder jahrelang in der Entwicklung sein, bevor sie realisiert werden. Diese langen Zeiträume erfordern Durchhaltevermögen und die Fähigkeit, den Überblick über komplexe Prozesse zu bewahren.

Der Umgang mit Unsicherheit und Ablehnung ist Teil des Berufsalltags. Zahlreiche Initiativen führen nicht zum Erfolg. Die Fähigkeit, aus Rückschlägen zu lernen und motiviert zu bleiben, unterscheidet erfolgreiche von weniger erfolgreichen Business Development Managern.

Die Balance zwischen Strategie und Umsetzung ist häufig schwierig zu finden. Strategisches Denken und Planung müssen mit praktischer Handlungsorientierung kombiniert werden. Übermäßiger Strategiefokus führt zu fehlenden Ergebnissen, während zu starke Umsetzungsorientierung ohne strategische Ausrichtung Ressourcen verschwendet.

Interne Abstimmung mit verschiedenen Stakeholdern kann herausfordernd sein. Unterstützung vom Produktteam, Marketing, Sales und der Geschäftsführung ist erforderlich. Jede Abteilung verfolgt eigene Prioritäten, was diplomatische Navigation erfordert, um die notwendige Unterstützung für Projekte zu sichern.

Die Priorisierung von Opportunities stellt eine kontinuierliche Herausforderung dar. Zahlreiche potenzielle Möglichkeiten können nicht alle gleichzeitig verfolgt werden. Die Fähigkeit zu entscheiden, welche Chancen das größte Potenzial aufweisen und verfügbare Ressourcen rechtfertigen, ist erfolgsentscheidend.

Praktische Lösungsansätze umfassen klare Kommunikation realistischer Zeitrahmen mit allen Beteiligten. Die Definition von Meilensteinen unterteilt langfristige Projekte in überschaubare Schritte. Der Aufbau eines Unterstützungsnetzwerks, sowohl intern als auch extern, hilft, Perspektive zu bewahren und motiviert zu bleiben. Die Entwicklung von Kriterien zur Bewertung von Opportunities ermöglicht objektivere und nachvollziehbarere Priorisierungsentscheidungen.

Eignung für die Rolle

Interesse an Strategie und Geschäftsentwicklung ist die Grundvoraussetzung für diese Rolle. Wer sich für Unternehmenswachstum, Marktpotenziale und verschiedene Geschäftsmodelle interessiert, bringt eine wesentliche Voraussetzung mit. Diese intellektuelle Neugierde motiviert zu kontinuierlichem Lernen und der Exploration neuer Möglichkeiten.

Freude am Netzwerken ist unverzichtbar. Wer gerne Menschen trifft, Beziehungen aufbaut und langfristig pflegt, wird in dieser Rolle erfolgreich sein. Business Development basiert auf Verbindungen, und die Fähigkeit, authentische Beziehungen zu schaffen, öffnet wesentliche Türen.

Durchhaltevermögen ist erforderlich, da nicht alle Projekte sofort Erfolg zeigen. Wer durch längere Projektlaufzeiten oder Ablehnung frustriert wird, wird diese Rolle als herausfordernd empfinden. Erfolgreiche Business Development Manager betrachten Rückschläge als Lernmöglichkeiten und bleiben auch bei Gegenwind fokussiert.

Unternehmerisches Denken ermöglicht die Erkennung und Bewertung von Chancen. Wer gerne Verantwortung übernimmt, Risiken abwägt und Initiative zeigt, findet in Business Development eine passende Rolle. Die Arbeit erfolgt häufig mit begrenzten Vorgaben und erfordert selbstständige Lösungsfindung zur Zielerreichung.

Neugierde für Märkte und Trends hält am Puls der Zeit. Wer Branchenentwicklungen verfolgt und verstehen möchte, wie verschiedene Faktoren Märkte beeinflussen, bringt eine wichtige Eigenschaft mit. Diese Neugierde ermöglicht frühzeitige Chancenerkennung und entsprechende Unternehmenspositionierung.

Diese Rolle eignet sich besonders für Personen, die die Kombination aus strategischem Denken und praktischer Umsetzung schätzen. Wer sowohl analytisch als auch kommunikativ stark ist und die Geduld für langfristige Projekte mitbringt, wird Business Development als erfüllend empfinden.

Alternative Karrierewege sind geeigneter, wenn schnelle, messbare Erfolge bevorzugt werden. Wer lieber direkt verkauft und sofortige Ergebnisse sehen möchte, findet im Sales möglicherweise eine passendere Position. Wer sich mehr für operative Umsetzung als für Strategie interessiert, könnte in Rollen im Projektmanagement oder Operations besser aufgehoben sein.

Für Fachkräfte, die sich in wachstumsstarken Branchen wie GreenTech entwickeln möchten und sowohl mit Geschäftsführern als auch CTOs auf Augenhöhe kommunizieren können, bietet Business Development außergewöhnliche Karrierechancen. Die Rolle verbindet strategischen Einfluss mit praktischer Wirkung und ermöglicht die aktive Mitgestaltung der Unternehmenszukunft.

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Über den Autor

Dirk Ohlmeier ist Gründer von JUST BETTER und begleitet seit über 15 Jahren Unternehmer, Investoren und internationale Unternehmen beim Aufbau von Führungsteams, die Wachstum, Markteintritt und Turnarounds tragen – statt nur zu verwalten.

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